Die Garden Route

Die Garden Route

6. Juni 2019 0 Von Pia

2.6-6.6.2019

Wenn man eine Tour durch Südafrika macht, darf die Garden Route auf keinen Fall fehlen. Für uns war der Küstenabschnitt mit den vielen Buchten, den einsamen weißen Stränden und den steil abfallenden Felswänden ein echtes Highlight. Den ersten Stopp machten wir am Plettenberg Bay, einem unendlich langem Sandstrand. Um die Badebucht herum liegt eine Villa neben der nächsten und man kann kaum glauben, dass man wenige Kilometer zuvor durch vermüllte Wellblechstädte gefahren ist. An jeder Ecke befinden sich Einkaufsmöglichkeiten, Cafés und Restaurants. Am schönsten finde ich jedoch die meistens etwas außerhalb gelegenen Farmersmarktes, auf denen man nicht nur Kunstwerke und Souvenirstücke, sondern oft auch die besten Leckereien finden kann. Über Knysna fuhren wir weiter bis zum Buffels Baai, wo wir wieder an einem wunderschön am Meer gelegenen Surferstrand campten. Wer die genauen Standorte der Campingplätze wissen möchte, findet diese unter der Kategorie ,,Liveroute“.

Wie das an der Küste eben manchmal so ist, schlug das Wetter am nächsten Tag in Regen und stürmischen Wind um und wir nutzten den Tag, um die immer noch kaputte Fensterscheibe reparieren zu lassen und spazierten durch eine der riesigen Shoppingmalls in George. Am Abend kamen wir am Mossel Bay, dem Muschelstrand schlecht hin an. Wer Janina kennt, kann ahnen wo sie für den Rest des Abends und am nächsten Morgen zu finden war. Aber auch Felix und ich sammelten einige Prachtstücke und wir genossen die Zeit am Strand.

Auch am nächsten Tag entsprach das Wetter ganz der afrikanischen Jahreszeit, denn hier hat vor einigen Wochen der Winter begonnen. Und da es hier für Schnee ein paar Grade zu warm ist regnet es eben. Doch das Wetter kann uns nicht so leicht aufhalten und wir erreichten nach knappen 6 Monaten in Afrika den südlichsten Zipfel des Kontinents, Kap Agulhas.

Der schönste Streckenabschnitt war in unseren Augen die Küstenstraße von Hermanus nach Gordens Bay. In fast jeder Kurve kann man an einem Aussichtspunkt halten und auf die malerischen Buchten und das türkisene Meer herabblicken. Genauso hatten wir es uns vorgestellt. Schaut euch einfach die Bilder an, denn diese zeigen viel mehr, als ich mit Worten beschreiben kann.